Glossar



Eigenheimzulage

 Die Eigenheimzulage war eine der größten staatlichen Subventionen in Deutschland mit welcher die Schaffung von selbstgenutztem Wohnungseigentum gefördert werden sollte. Im Jahr 2004 wurden dafür rund 11,4 Mrd. € aufgewendet.

Die große Koalition hat die Eigenheimzulage mit dem Gesetz zur Abschaffung der Eigenheimzulage gestrichen: Eigenheimzulage wird seit dem 1. Januar 2006 nicht mehr neu gewährt.

Sie wird aber noch für den vollen Förderzeitraum gewährt, wenn vor dem 1. Januar 2006 der notarielle Kaufvertrag beurkundet oder der Bauantrag für eine neu zu errichtende Wohnung gestellt wurde. Bei diesen noch zu Ende laufenden Eigenheimzulagen sind zwei Fälle zu unterscheiden:
Wurde die Wohnung vor dem 1. Januar 2004 angeschafft oder hergestellt, beträgt die Eigenheimzulage jährlich 5 % der Herstellungskosten der Wohnung, höchstens 2.556 € für Neubauten bzw. 2,5 % der Anschaffungskosten der Wohnung, höchstens 1.278 € für Altbauten, in beiden Fällen zuzüglich 767 € für jedes Kind.
Wurde die Wohnung zwischen 1. Januar 2004 und 31. Dezember 2005 angeschafft oder hergestellt, beträgt die Eigenheimzulage jährlich 1 % der Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten der Wohnung, höchstens 1.250 €, zuzüglich 800 € für jedes Kind.

Über den Antrag auf Eigenheimzulage soll das Finanzamt spätestens innerhalb von vier Monaten entscheiden. Im Anschluss wird ein Bescheid verschickt und innerhalb eines Monats wird die Zulage ausbezahlt (§ 13 EigZulG). In den späteren Jahren ist der Auszahlungstermin immer der 15. März eines Kalenderjahres.

Quelle: Wikipedia

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