Glossar



Leichtbauweise

Leichtbauweise ist eine Konstruktionsphilosophie, die maximale Gewichtseinsparung zum Ziel hat. Die Gründe für Leichtbau können verschiedener Natur sein.

Ziel des Leichtbaus ist die Einsparung von Rohstoffen und Kosten bei der Herstellung, der Montage und der Nutzung eines Produkts. Besonders bei häufig zu beschleunigenden oder abzubremsenden Körpern (Straßen- und Schienenfahrzeuge, Aufzüge, Roboterarme usw.) können durch Leichtbau die Betriebskosten reduziert bzw. die Nutzlast erhöht werden. So ist bei Fahr- und Flugzeugen eine geringere Antriebsleistung für die gleichen Fahr- bzw. Flugeigenschaften notwendig. Des Weiteren sinkt der Kraftstoffverbrauch und das Gewichtsverhältnis von Transportmittel und Fracht verbessert sich. So kann das Gesamtgerät, Antriebsquelle und Kraftstoffvorrat kleiner dimensioniert werden.

Leichtbau ist sehr bedeutend im Fahrzeugbau, Schiffbau und Flugzeugbau. Einen besonders hohen Stellenwert hat er in der Raumfahrt. Hier verursacht jedes kg Nutzlast 30-100 kg Zusatzgewicht für Rakete und Treibstoff, so dass durch Leichtbauweise große Einsparungen erzielt werden können. Auch im Hochbau, vor allem beim Bau von Produktions-, Montage- und Lagerhallen wird die Leichtbauweise als eine kostengünstige und flexible Alternative geschätzt.

Metallische Leichtbauwerkstoffe sind z. B. Aluminium, Magnesium, hochfeste Stähle und Titan. Daneben gelten Faserverbundwerkstoffe als klassische Leichtbaumaterialien. Die Nachfrage nach Leichtbauwerkstoffen ist von 2002 bis 2007 um 300 % gestiegen[1].

Quelle: Wikipedia

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Leichtbauweise ist eine Konstruktionsphilosophie, die maximale Gewichtseinsparung zum Ziel hat. Die Gründe für Leichtbau können verschiedener Natur sein.Ziel des Leichtbaus ist die Einsparung von Rohstoffen und Kosten bei der Herstellung, der Montage und der Nutzung eines Produkts. Besonders bei häufig zu beschleunigenden oder abzubremsenden Körper ...